Lea

Für mich ist Karate die perfekte Ergänzung zu meinem Alltag. Es hilft die Ruhe und Gelassenheit in sich selbst zu finden. Das anstrengende Training sorgt für eine gute Kondition und gleichzeitig stärkt das Erlernen des Karate das Selbstbewusstsein. Man lernt nicht nur die Technik, sondern man nimmt auch viel von der Philosophie mit auf den Weg: Man lernt zu kämpfen, um nicht kämpfen zu müssen. Karate ist nicht nur ein Sport, es hilft auch im Alltag. In der Meditation lernt man, in sich selbst zu gehen und alle Gedanken loszuwerden, damit man befreit von allen Lasten das Training starten kann. Man hat nie vollkommen ausgelernt im Leben, jeder muss seinen eigenen Weg gehen und Karate unterstützt uns dabei.

Joël

Warum setze ich mich diesen Anstrengungen und teilweise auch Qualen aus, die ein solch intensives Üben mit sich bringen?An die Grenze gehen, schön. Aber was bedeutet das wirklich? Was heisst denn „an die Grenze gehen“ an die Grenze von was oder wem? Was geht an die Grenze oder sogar darüber hinaus?Ich bin in meinem Körper. Er funktionier mehr oder weniger zu meinem gefallen. Ich werde auch älter und kann nicht alle Bewegungen noch mit gleicher Eleganz und Geschmeidigkeit ausführen. Aber selbst wenn ich das kann, selbst im Körper eines jungen gesunden Menschen, setzt mir mein Körper immer Grenzen. Wo sind denn diese zu finden? Warum will ich das überhaupt wissen? Ist da nicht noch der Geist, das Denken und fühlen, die Seele oder wie immer ich diese Ahnungen von Mehr und diese innere treibende Unruhe nennen will? Wie gross ist meine (Bewegungs-)Freiheit?Diese Freiheit lädt mich dazu ein, sie auszuloten, in ihr zu schweben und mir überhaupt einmal bewusst zu werden, was denn Freiheit bedeutet – alles und nichts: Alles, wenn ich lerne, wie ich damit umgehen kann, wenn ich mir sozusagen eine Anleitung baue. Nichts wenn ich im allgemeinen Grau in Grau bleibe ohne Form und Sinn und mich in seiner Mitte mittreiben lasse. Nun, wie kann ich denn so eine Anleitung bauen, wenn nicht, in dem ich von dem ausgehe, was ich habe und damit spielen lerne: Meinem Körper. Damit habe ich einen Ansatz, um mich zu erproben, was möglich ist. Darauf aufbauend schaffe ich vielleicht auch das Unmögliche, d.h. über die Grenze zu gehen und damit in die Mystik einzutreten, wo alles möglich ist. Aber das ist ein weiter Weg. Ich bin schon glücklich, diese Möglichkeit nur erahnen zu können.Dabei will ich mit den Beinen auf der Erde bleiben und lernen, wie mein Körper funktioniert und akzeptieren, was mit zunehmendem Alter nicht mehr geht. Dann blüht vielleicht auch mein Geist auf…

Karate ist für mich eine Lebensart. Karate-Do bringt mir innere Ruhe und Gelassenheit in die Hektik des Alltags. Karate bedeutet auch Geduld mit mir und mit anderen, aber auch Freundschaft und viel Selbstvertrauen. Wenn ich am trainieren bin, vergesse ich alles, ich fühle mich frei und stark. Im Karate lernt man sehr respektvoll miteinander zu sein.

Tamara

Für mich ist das anstrengende Training der perfekte Ausgleich zum Alltag. Karate-Do ist nicht nur eine Sportart, nein durch das viel harte Training habe ich viel Selbstvertrauen, Respekt und Kondition gewonnen. Der Zusammenhalt von den Karatekas ist sehr familiär und gibt viel Kraft und so können wir uns gegenseitig anspornen. Durch den familiären Zusammenhalt, erleben wir immer lustige Momente auch ausserhalb der Trainings.

Rui

Karate ist für mich eine Lebensart. Karate-Do bringt mir innere Ruhe und Gelassenheit in die Hektik des Alltags. Karate bedeutet auch Geduld mit mir und mit anderen, aber auch Freundschaft und viel Selbstvertrauen. Wenn ich am trainieren bin, vergesse ich alles, ich fühle mich frei und stark. Im Karate lernt man sehr respektvoll miteinander zu sein.

Michelle

Bevor ich ins Karate ging, hatte ich schon vieles ausprobiert, wie z.B. Hip Hop, Ballett, etc. doch ich hatte einfach keinen Ehrgeiz. Als ich an die Prüfung von meinen Geschwister ging, gefiel es mir so gut und beeindruckte mich so sehr, dass ich gleich das erste Training nach der Prüfung besuchte. Ich war sehr aufgeregt! Froh war ich aber, das meine Schwester mir vor dem Training schon ein paar Sachen gezeigt hat. Als das anstrengende aber lehrreiche Training nach eineinhalb Stunden zu Ende war wusste ich, das ist mein Sport!
Von da an ging ich immer regelmässig und fehlte nur selten. Was ich selbst von mir nicht kannte, dass ich bei einer Sache zu 100% dabei bin. Karate wurde zu meiner grössten Leidenschaft! Praktisch nichts kann mich davon abhalten, ins Training zu gehen! Dieser Sport erfüllt mich, nach jedem Training bin ich glücklich und zufrieden mit mir. Es stärkt den Geist, Ausdauer, Präzision und Durchhaltevermögen!
In unserem Dojo sind wir wie eine Familie, schon von Anfang an spürte ich das und fühlte mich wohl, dann alle helfen allen und haben Respekt voreinander, egal welchen Gürtel man trägt! Auch dank unseren Senpai (Leitern), die uns auf unserem Weg begleiten, uns so viel beibringen und dies mit viel Freude, ohne dass sie dafür etwas bekommen, haben wir es alle gut miteinander. Es gibt wirklich selten so gute Trainer, wie wir sie haben, die hart zu uns sind, aber auch verstehen wenn etwas nicht möglich ist (Verletzung). Sie fordern uns sehr aber machen uns dennoch nicht kaputt. Erst im Karate habe ich selbst erlebt, dass man immer noch kann, wenn man es nur will!
Das beste Gefühl für mich ist es, wenn ich merke dass mein Kampfgeist da ist und man sich auf einmal unbesiegbar fühlt.

Benjamin

Das Traning finde ich mega toll. Am Anfang war es ein bisschen nervig weil wir andauernd Katas gemacht haben. Das machen sie aber nur vor Prüfungen so. Wenn man mit einem höheren Gurt einsteigt muss man  ziemlich lange auf denn nächsten Gurt warten. Das liegt daran dass wir sehr viele Katas machen und auch ziemlich viel Wert darauf legen, dass man sie gut kann. Am meisten gefällt es mir, wenn wir Randori machen. Hat man sich dann rein gefunden, ist es wie eine neue Familie, die dir hilft und dich unterstützt.